Ständiger Ausschuss Alterssicherung

Die Alterssicherung ist seit Gründung der GVG weiteres Kernthema ihrer Arbeit. Der ständige Ausschuss Alterssicherung ist ein Forum des offenen sachlichen Meinungs- und Informationsaustausches, der durch die Beteiligung der relevanten Akteure der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Vorsorge sowie der Sozialpartner und Wissenschaft von einem einzigartigen Sachverstand geprägt ist. Unter dem Vorsitz von Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, werden konsentierte Positionen der Vertreter der gesetzlichen Systeme, der betrieblichen Altersvorsorge und der privaten Altersvorsorge erarbeitet, um so mit Handlungsvorschlägen zu einer sachgerechten Weiterentwicklung des deutschen Alterssicherungssystems beizutragen. Die Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Vorsorgeinformation, unter der Leitung von Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorge, unterstützt die Arbeit des ständigen Ausschusses Alterssicherung.

 


Der Ständige Ausschuss Alterssicherung wird geleitet von:

Gundula Roßbach

Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund KdöR


Kommende Sitzungen

23.10.2019

Sitzung des Ständigen Ausschusses Alterssicherung

21.11.2019

Sitzung der Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Versorgung (TüVI)


Bericht zur jüngsten Sitzung des Ständigen Ausschusses Alterssicherung

Der Ständige Ausschuss Alterssicherung unter Vorsitz von Gundula Roßbach beschäftigte sich in seiner Sitzung am 23. Mai 2019 mit den Ergebnissen der LeA-Studie („Lebensverläufe und Altersvorsorge“), einem gemeinsamen Forschungsvorhaben der Deutschen Rentenversicherung Bund in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ziel der LeA-Studie war es, ein umfassendes Bild der Lebensverläufe und Altersvorsorgeaktivitäten der Bevölkerung in Deutschland zu gewinnen. Im Fokus stehen dabei die Erwerbsverläufe und das Vorsorgeverhalten der heute 40- bis 60-Jährigen und ggf. das ihrer (Ehe-)Partner.

Frau Dagmar Zanker, Referentin im Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung der Deutschen Rentenversicherung Bund, stellte die zentralen Ergebnisse der Studie vor und ging insbesondere auf die Vorsorgesituation von Frauen und von Menschen mit Migrationserfahrung ein. Die Diskussion zeigte, dass die Studie eine wichtige Grundlage für die Beurteilung und Weiterentwicklung der Altersvorsorge in Deutschland bietet, da die gesamte Altersvorsorge aus allen drei Säulen und der Partner- bzw. Haushaltskontext der Befragten mit erfasst wurde.


Bericht zur jüngsten Sitzung der Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Versorgung (TüVI)

Im Zentrum der Sitzung der Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Vorsorgeinformation vom 18. September stand die Frage, wie eine solche Vorsorgeinformation organisatorisch umgesetzt werden kann. Armin Trotzki, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Schomerus & Partner, gab einen Überblick über mögliche Rechtspersönlichkeiten für eine Trägerorganisation – Verein, Stiftung, GmbH – und deren jeweilige Vor- und Nachteile. Ergänzt wurden diese Ausführungen durch einen Vergleich der Governance- und Finanzierungsstrukturen der Renteninformationsportale in Dänemark, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden von Dr. Michaela Willert (GDV). Im Weiteren standen Berichte zu aktuellen Überlegungen der verantwortlichen Ministerien sowie zum Umsetzungsstand des von der Facharbeitsgruppe initiierten Prototyps auf der Tagesordnung.

Für den 28. Oktober hat das BMAS die Facharbeitsgruppe zu einem großen Fachdialog eingeladen, der der Verständigung auf ein Grundkonzept sowie der Auswahl einer Organisationsform für den Träger dienen soll.

Die nächste Sitzung der Facharbeitsgruppe findet am 21. November 2019 statt.

Protokolle zu den Ausschusssitzungen und weitere Informationen finden Sie in unserem Mitglieder-Bereich (siehe Login).