Ständiger Ausschuss Alterssicherung

Die Alterssicherung ist seit Gründung der GVG weiteres Kernthema ihrer Arbeit. Der ständige Ausschuss Alterssicherung ist ein Forum des offenen sachlichen Meinungs- und Informationsaustausches, der durch die Beteiligung der relevanten Akteure der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Vorsorge sowie der Sozialpartner und Wissenschaft von einem einzigartigen Sachverstand geprägt ist. Unter dem Vorsitz von Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, werden konsentierte Positionen der Vertreter der gesetzlichen Systeme, der betrieblichen Altersvorsorge und der privaten Altersvorsorge erarbeitet, um so mit Handlungsvorschlägen zu einer sachgerechten Weiterentwicklung des deutschen Alterssicherungssystems beizutragen. Die Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Vorsorgeinformation, unter der Leitung von Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorge, unterstützt die Arbeit des ständigen Ausschusses Alterssicherung.

 


Der Ständige Ausschuss Alterssicherung wird geleitet von:

Dr. Stephan Fasshauer

Mitglied des Direktoriums bei der Deutschen Rentenversicherung Bund KdöR


Kommende Sitzungen

27.04.2020

Sitzung des Ständigen Ausschusses Alterssicherung


In eigener Sache

Die aktuelle Situation erfordert von uns allen ein verantwortungsvolles Handeln und konsequente Maßnahmen. Wie sich die Corona-Pandemie in den nächsten Tagen und Wochen auf unser Leben und Arbeiten auswirken wird, ist zur Stunde noch nicht absehbar.

Unsere Ausschuss- und Facharbeitsgruppensitzungen werden wir daher nach Möglichkeit in digitaler Form durchführen – etwa als Videokonferenzen. Auf Präsenztagungen werden wir in der nächsten Zeit verzichten.

Wir hoffen, bisher abgesagte Sitzungen bald, gegebenenfalls auf digitalem Weg, nachholen zu können und werden Sie rechtzeitig über Ersatztermine informieren.


Bericht zur jüngsten Sitzung des Ständigen Ausschusses Alterssicherung

Der Ständige Ausschuss Alterssicherung unter Vorsitz von Gundula Roßbach beschäftigte sich in seiner Sitzung am 23. Oktober 2019 mit den Herausforderungen der demografischen Entwicklung und des veränderten Erwerbsverhaltens für das Alterssicherungssystem in Deutschland.

Als Referent war Prof. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Sozialrecht an der Universität Münster und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der GVG, zu Gast. Professor Steinmeyer stellte den Mitgliedern des Ausschusses im Rahmen eines Werkstattberichts die Überlegungen zu seinem Gutachten für die Abteilung Arbeits- und Sozialrecht des 73. Deutschen Juristentages vor. In seinem Vortrag ging Professor Steinmeyer u.a. auf die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung, die Einbeziehung von Selbstständigen in die Alterssicherung sowie Ansatzpunkte für ein Obligatorium oder Opt-Out-Regelungen in der Zusatzversorgung ein. In der sich anschließenden Diskussion nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, die vorgestellten Überlegungen zu kommentieren und durch weitere Einschätzungen zu Reformerfordernissen und -alternativen zu ergänzen.


Bericht zur jüngsten Sitzung der Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Versorgung (TüVI)

Die Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Vorsorgeinformation unter Vorsitz von Klaus Stiefermann beschäftigte sich in ihrer Sitzung vom 31. Januar 2020 mit den rechtlichen Grundlagen der säulenübergreifenden Altersvorsorgeinformation und dem aktuellen Vorbereitungsstand zum Gesetzgebungsverfahren. Zu Gast waren Lena Michler, Referentin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und Dr. Elmar Dönnebrink, Referatsleiter im Bundesministerium der Finanzen. Sie berichteten den Mitgliedern über den aktuellen Diskussionsstand in den Ministerien und kündigten einen Referentenentwurf für das erste Quartal 2020 an. In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichtete Claudia Wegner-Wahnschaffe, VBL, zum Projektstand des European Tracking Service on Pensions (ETS). Ziel des von der Europäischen Kommission mitfinanzierten 3-Jahres-Programms ist es, Rentenansprüche verschiedener Pensionseinrichtungen in Europa grenzüberschreitend nachvollziehbar zu machen.

Die ursprünglich für den 2. April 2020 vorgesehene Facharbeitsgruppensitzung muss leider krisenbedingt entfallen. Über einen Ersatztermin – möglicherweise als Videokonferenz – werden wir Sie rechtzeitig informieren.

 

Protokolle zu den Ausschusssitzungen und weitere Informationen finden Sie in unserem Mitglieder-Bereich (siehe Login).