Ständiger Ausschuss Alterssicherung

Die Alterssicherung ist seit Gründung der GVG weiteres Kernthema ihrer Arbeit. Der ständige Ausschuss Alterssicherung ist ein Forum des offenen sachlichen Meinungs- und Informationsaustausches, der durch die Beteiligung der relevanten Akteure der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Vorsorge sowie der Sozialpartner und Wissenschaft von einem einzigartigen Sachverstand geprägt ist. Unter dem Vorsitz von Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, werden konsentierte Positionen der Vertreter der gesetzlichen Systeme, der betrieblichen Altersvorsorge und der privaten Altersvorsorge erarbeitet, um so mit Handlungsvorschlägen zu einer sachgerechten Weiterentwicklung des deutschen Alterssicherungssystems beizutragen. Die Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Vorsorgeinformation, unter der Leitung von Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorge, unterstützt die Arbeit des ständigen Ausschusses Alterssicherung.

 


Der Ständige Ausschuss Alterssicherung wird geleitet von:

Gundula Roßbach

Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund KdöR


Anstehende Sitzungen

29.05.2019

Sitzung der Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Versorgung (TüVI)

23.10.2019

Sitzung des Ständigen Ausschusses Alterssicherung


Bericht zur jüngsten Sitzung der Facharbeitsgruppe Trägerübergreifende Versorgung (TüVI)

Die Facharbeitsgruppe „Trägerübergreifende Vorsorgeinformation“ (TüVI) unter Vorsitz von Klaus Stiefermann (aba) hat in diesem Jahr bereits zwei Sitzungen abgehalten. Im Mittelpunkt stand jeweils das gemeinsame Gutachten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundesfinanzministeriums zu den konzeptionellen Grundlagen einer säulenübergreifenden Vorsorgeinformation.

In der ersten Sitzung am 13. Februar 2019 waren die von BMAS und BMF beauftragten Gutachter zu Gast (Gundula Dietrich und Dr. André Geilenkothen, Aon Hewitt GmbH, sowie Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler, Universität Ulm). Sie berichteten bereits vorab über die Ergebnisse ihrer Arbeit. Ebenfalls anwesend waren Konrad Haker (BMAS) und Dr. Elmar Dönnebrink (BMF). Es wurde deutlich, dass das Gutachten in weiten Teilen den Überlegungen und Vorarbeiten der Facharbeitsgruppe entspricht. So soll die trägerübergreifende Vorsorgeinformation nach Vorstellung der Gutachter als Onlineplattform und auf Basis der bestehenden Standmitteilungen konzipiert werden. In der Sitzung vom 28. März 2019 befasste sich die Facharbeitsgruppe u.a. mit möglichen Organisationsmodellen für die trägerübergreifende Vorsorgeinformation. Als Referent war Alexander Beyer, Geschäftsführer der gematik, zu Gast.

Das Gutachten von BMAS/BMF zu den konzeptionellen Grundlagen einer säulenübergreifenden Vorsorgeinformation wurde am 2. April 2019 in Berlin erstmals öffentlich präsentiert. BMAS und BMF wollen nun auf Grundlage des Gutachtens einen Dialogprozess mit den Versorgungsträgern starten. Bis Herbst 2019 sollen die wichtigsten Entscheidungen getroffen und anschließend ein Gesetzentwurf vorgelegt werden.

Die Facharbeitsgruppe „Trägerübergreifende Vorsorgeinformation“ wird sich intensiv in diesen Dialogprozess einbringen. Ein Bericht der Facharbeitsgruppe, der die wichtigsten Überlegungen und Vorschläge zusammenfasst, liegt im Entwurf vor und soll bis Ende Mai beschlossen werden.

 

Protokolle zu den Ausschusssitzungen und weitere Informationen finden Sie in unserem Mitglieder-Bereich (siehe Login).