Ständiger Ausschuss Arbeitsmarkt

Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sind ein weiteres Kernthema der GVG. Ziel der Mitglieder ist es, aus verschiedenen Blickwinkeln gemeinsam ganzheitliche Konzepte und Strategien zur Überwindung der vielfältigen Herausforderungen zu entwickeln. Die Notwendigkeit der Koordinierung und Zusammenarbeit der Akteure der verschiedenen Sozialversicherungszweige wird vor allem durch die Herausforderungen des demographischen Wandels und der Arbeitskräftesicherung deutlich. Der ständige Ausschuss Arbeitsmarkt unter dem Vorsitz von Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, erörtert auf interdisziplinärer und sektorenübergreifender Ebene die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt und erarbeitet Konsenspositionen zu den gegenwärtigen Themenfeldern.

 


Der Ständige Ausschuss Arbeitsmarkt wird geleitet von:

Detlef Scheele

Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit KdöR


Anstehende Sitzungen

25. 03. 2019

28. 10. 2019

Sitzungen des Ständigen Ausschusses Arbeitsmarkt


Bericht zur letzten Sitzung des Ständigen Ausschusses Arbeitsmarkt

Der Ständige Ausschuss Arbeitsmarkt beschäftigte sich in seiner Sitzung am 6. November 2018 unter dem Vorsitz von Detlef Scheele, Bundesagentur für Arbeit, mit den Chancen und Risiken der Arbeitswelt 4.0.

Als Referenten zu Gast waren Peer-Oliver Villwock, Unterabteilungsleiter für „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, sowie Dr. Rolf Schmucker vom Institut DGB-Index Gute Arbeit. Im Zentrum der beiden Vorträge standen die durch den Einsatz digitaler Technologien veränderten Arbeitsbedingungen in den Betrieben und deren Gestaltung im Sinne gesunder und menschengerechter Arbeit. Dabei wurden sowohl Chancen (auf Entlastung) als auch zusätzliche Risiken (Belastungen) für Arbeitnehmer, wie z.B. Stress und Arbeitsverdichtung, diskutiert. Einig waren sich die Mitglieder, dass es einen entsprechenden Gestaltungsrahmen durch Politik und Sozialpartner braucht, um die Potenziale digitaler Technologien für gute Arbeitsbedingungen zu realisieren.

Einen weiteren Aspekt brachte Thomas Heilmann, Vorsitzender des Arbeitskreises Zukunft der Arbeit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als Gast in die Diskussion ein. Die Digitalisierung werde die beruflichen Tätigkeiten und damit auch die von den Arbeitnehmern geforderten Kompetenzen stark verändern. Die Arbeitnehmer müssten sich daher deutlich regelmäßiger weiterbilden, als das heute der Fall sei. Als Lösung präsentierte Herr Heilmann das von den CDU/CSU-Abgeordneten entwickelte Konzept MILLA („Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle“). MILLA soll als zentrale digitale Weiterbildungsplattform Online-Angebote zahlreicher Anbieter bündeln und den Menschen individualisiert zur Verfügung stellen. Außerdem soll die Plattform auch Offline-Angebote empfehlen sowie die Erfassung von Kompetenzen ermöglichen.

Die nächsten Sitzungen des Ständigen Ausschusses Arbeitsmarkt finden am 25. März sowie am 28. Oktober 2019 statt.

Protokolle zu den Ausschusssitzungen und weitere Informationen finden Sie in unserem Mitglieder-Bereich (siehe Login).